
Daher verzichten wir auf eine detaillierte Beschreibung seiner Karriere und möchten schon etwas in die Zukunft schauen.
Wem gehört die Zukunft Viele hielten es nicht für möglich, dass ein 20-jähriger die Königskrone aufsetzen darf. Die Konkurrenz der erfahrenen Garde war doch so gross: Grab, Forrer, Abderhalden, Fausch und wie sie alle hiessen. Am nächsten Eidgenössischen in Burgdorf 2013 sind wieder drei Jahre vergangen und für die älteren Eidgenossen wird es immer schwieriger, den Titel einmal oder wieder zu gewinnen. Aber der Schwingsport wird dadurch nicht leiden. Neue Jungtalente schufen sich einen Namen in Frauenfeld. Dabei vergisst man diese Schwinger wie Bless Michael (5.a), Sempach Matthias (5.c), Schuler Christian (6.c), Glarner Matthias (7.f) und Siegenthaler Matthias (7.i) nebst dem König beinahe. Sie zeigten alle eine hervorragende Leistung und können mit erhobenen Hauptes auf den nächsten Grossanlass im Schwingsport zusteuern.
Trotz Kritik vorne Viele sogenannte Schwinger-Experten sagten dem Nordostschweizer Teilverband eine misserable Zukunft voraus. In der Kranzbilanz meldeten sich die NOSler aber stark zurück. 13 Kränze, sogar einer mehr als die oft gelobten Berner, standen am Schluss auf dem Konto.
Belohnung für die Mannschaft Die Berner schwangen ebenfalls stark auf. Unter den besten 8 Schwingern in Frauenfeld stammen Sage und Schreibe 50% aus dem BKSV. Da kann sich die Nachwuchsabteilung im Berner-Verband selbst auf die Schulter klopfen.
Doch zu viel Medienpräsenz? Ein riesiger Anlass, über 20 Mio. Franken an Budget und gigantische Bauten konnten wir in Frauenfeld betrachten. Was aber vielen auffiel, war die überdurchschnittliche Werbepräsenz der sogenannten Königssponsoren. Mich erinnerte ein kurzer Gang durch die Königsallee an die wöchentliche Einkaufstour im Supermarkt. Überdimensionierte Werbeaufschriften zierten die Arena und alles wurde etwas Pompöser als damals in Aarau. Nun stellt sich die Frage, kann und will Burgdorf dieses Niveau wirklich überbieten und ist wirklich das Ziel des Eidgenössischen, über 50'000 Leute in eine Arena einzuladen, wovon 30% keine Ahnung vom Schwingsport haben? Was meint ihr dazu? Lasst uns an eurer Meinung teilhaben...





